Dimasheq
Die Scheichs und Einwohner der Stadt Dscharmana im Umland von Damaskus haben in einer offiziellen Erklärung ihre Ablehnung der Sprechchöre bekundet, die von einer Gruppe junger Männer nach einer Versammlung in der Waqf-Halle skandiert wurden. Die Veranstaltung war in Abstimmung mit der syrischen Regierung und nach Abschluss aller erforderlichen Genehmigungen organisiert worden, um den Familien der Opfer anlässlich des ersten Jahrestages der tragischen Ereignisse in der Provinz as-Suwaida das Beileid auszusprechen.
In der Erklärung heißt es, dass die emotionale Atmosphäre während der Versammlung dazu geführt habe, dass sich einige junge Männer versammelten und auf die Straßen der Stadt gingen. Dort wurden vereinzelt Sprechchöre gerufen, die in der Erklärung als inakzeptabel bezeichnet werden. Zugleich wurde betont, dass diese weder die Haltung der Einwohner von Dscharmana widerspiegeln noch ihre Werte oder Überzeugungen vertreten.
Weiter heißt es, dass die religiösen Würdenträger und Gemeindevorsteher der Stadt eingegriffen hätten, um die Situation zu beruhigen und eine Eskalation zu verhindern. Gleichzeitig bekräftigten sie die Bedeutung der Wahrung der Einheit Syriens und des Zusammenhalts aller gesellschaftlichen Gruppen sowie des Festhaltens an der nationalen Einheit und dem gesellschaftlichen Frieden.
Die Erklärung unterstreicht zudem, dass Dscharmana ein fester Bestandteil der Ghuta von Damaskus ist, dass ihre Ausrichtung Damaskus gilt und ihre Einwohner Partner beim Aufbau eines geeinten syrischen Staates sind.
Abschließend riefen die Scheichs und Einwohner von Dscharmana dazu auf, die Werte von Liebe und Frieden zu festigen sowie alle Formen von Hetze und spaltender Rhetorik abzulehnen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Sie betonten, dass die Zukunft Syriens nur auf der Einheit seiner Bürger, dem Respekt vor den staatlichen Institutionen und der Rechtsstaatlichkeit aufgebaut werden könne.






