Dimasheq
Kulturminister Mohammad Yassin Al-Saleh erklärte, dass das Kulturministerium seit dem Amtsantritt der syrischen Regierung gemeinsam mit den verschiedenen Ministerien daran arbeite, das Konzept der Übergangsjustiz zu festigen und das rechtliche sowie gesellschaftliche Bewusstsein zu stärken. Ziel sei es, das Prinzip „Sieg ohne Rache“ zu verwirklichen, das die Vision eines neuen Syriens widerspiegele.
Er betonte, dass das Ministerium diesen Weg der kulturellen Gerechtigkeit nun mit der Theaterproduktion „Die Generalprobe zum Tag des Jüngsten Gerichts“ fortsetze. Das Stück wurde von Maher Salibi inszeniert und von Fares Al-Dhahabi geschrieben. Es behandelt das Thema Gerechtigkeit aus der Perspektive einfacher Menschen und bringt ihre menschlichen Anliegen auf die Theaterbühne.
Der Minister fügte hinzu, dass es dem Autor Fares Al-Dhahabi gelungen sei, mit seiner dramatischen Vision das Schicksal syrischer inhaftierter Frauen erneut ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihre Opfer sowie ihr Leid auf dem Weg zur Freiheit sichtbar zu machen.
Zudem brachte Al-Saleh den Stolz des Kulturministeriums auf die Zusammenarbeit mit syrischen Künstlerinnen und Künstlern zum Ausdruck. Er würdigte insbesondere die Mitwirkung der Schauspielerinnen Yara Sabri und Roubine Issa sowie des Schauspielers Jaber Joukhdar, deren eindrucksvolle Darbietungen das Publikum tief bewegten und die humanitäre Botschaft des Stücks eindrucksvoll vermittelten.
Abschließend bekräftigte der Minister, dass die Türen der syrischen Kreativität allen Kulturschaffenden offenstehen werden, die sich für die syrische Kultur einsetzen und zum Wiederaufbau von Staat und Gesellschaft nach Jahrzehnten des Leidens beitragen möchten, die – so der Minister – von einer „Kultur der Zerstörung“ geprägt gewesen seien.








