Dimasheq
Der „Damaskus Cinema Salon“ versammelte Liebhaber der siebten Kunst, Filmschaffende und Fans des verstorbenen Regisseurs Hatem Ali zu einem Abend im „Zawaya Gallery“ in Damaskus am Samstagabend. Gezeigt wurde sein Spielfilm „Der lange Nacht“ als Hommage an seine Seele und zur Erinnerung an sein künstlerisches Erbe.
Der Film, geschrieben vom Regisseur Hytham Hakki und 2009 produziert, erzählt die Geschichte von drei Freunden, die ihre Freiheit nach rund zwei Jahrzehnten Haft wiedererlangen. Sie finden sich in einer völlig veränderten Realität wieder, geprägt von veränderten familiären Beziehungen, dem Tod von Freunden und dem Verblassen von Träumen, während ihr vierter Freund weiterhin im Gefängnis bleibt und seiner Freiheit beraubt ist.
Der syrische Autor und Regisseur Hytham Hakki betonte während des Abends, dass der Film die Geschichte einer Gruppe politischer Gefangener in einer entscheidenden Nacht behandelt. Eine der Figuren verkörpere dabei einen Zustand der Hoffnungslosigkeit, während das Werk verschiedene menschliche Modelle präsentiert, die jeweils ihre eigene Sicht auf Angst, Freiheit und Schicksal haben.
Hakki fügte hinzu, dass der Film die Härte der menschlichen Erfahrung im Gefängnis dokumentiere, jedoch mit einer Botschaft ende, die die Bedeutung des Festhaltens an der Hoffnung trotz schwieriger Umstände betone – aus der Überzeugung heraus, dass Kunst und Kino weiterhin am besten geeignet seien, solche tiefen menschlichen Erfahrungen auszudrücken








